Umweltschutz News von Greenpeace
Greenpeace (
06.01.2009 18:35)
Kurz vor Ende seiner Amtszeit sorgte US-Präsident George W. Bush heute für eine positive Überraschung. Er rief das größte Meeresschutzgebiet der Welt aus. Mit 550.000 Quadratkilometern ist das Gebiet im Pazifischen Ozean größer als die Fläche von Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. In dem Gebiet befinden sich seltene Fisch- und Vogelarten sowie Korallenbänke und aktive Unterwasservulkane.
Greenpeace (
30.12.2008 10:12)
Die Klimakrise ist langfristig gefährlicher als die Wirtschaftskrise. Es drohen Orkane und Überschwemmungen, Klimaflüchtlinge, das Auftauen der Arktis - die Folgen des Treibhauseffektes werden uns schneller ereilen als bislang angenommen, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace. Die Regierung hat in der Bankenkrise schnell gehandelt, das muss sie endlich auch in der Klimakrise leisten. 2009 darf keine Chance für Klimaschutz verspielt werden.
Greenpeace (
22.11.2008 12:14)
Der massive Protest von Greenpeace und anderen Organisationen in Brasilien zeigt Wirkung. Die Abstimmung über die Änderung des brasilianischen Forstgesetzes - eigentlich geplant für den 19. November - wurde verschoben. Nach den Umweltverbänden hat nun auch das brasilianische Umweltministerium heftige Kritik an dem Gesetzesvorschlag geübt. Danach dürften private Waldbesitzer zukünftig bis zu 50 Prozent statt wie bisher 20 Prozent ihres Grundstücks abholzen. Die zusätzlichen 30 Prozent würden mit der geplanten Änderung des Forstgesetzes zur Rodung für Ölpalm- oder Eukalyptusplantagen freigegeben werden.
Greenpeace (
30.12.2008 10:12)
Die Klimakrise ist langfristig gefährlicher als die Wirtschaftskrise. Es drohen Orkane und Überschwemmungen, Klimaflüchtlinge, das Auftauen der Arktis - die Folgen des Treibhauseffektes werden uns schneller ereilen als bislang angenommen, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace. Die Regierung hat in der Bankenkrise schnell gehandelt, das muss sie endlich auch in der Klimakrise leisten. 2009 darf keine Chance für Klimaschutz verspielt werden.
Greenpeace (
22.12.2008 16:07)
Am 17. Dezember haben sich die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments und der EU-Mitgliedsländer auf die Grundzüge eines neuen europäischen Pestizid-Rechts geeinigt. Im Januar stimmen das Europäische Parlament und der Ministerrat der EU-Länder darüber ab. Ein großer Wurf?
Greenpeace (
19.12.2008 19:18)
Der Streit um die Festlegung von Pestizid-Höchstmengen durch die EU eskaliert weiter. Greenpeace und die österreichische Umweltorganisation GLOBAL 2000 haben jetzt die Schlussfolgerungen in einer Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung als untauglich zurückgewiesen.
Greenpeace (
19.12.2008 18:55)
Die Signale stehen weiter auf Überfischung. Bei der Festlegung der Fangquoten für die Nordsee haben heute die Fischereiminister der EU-Länder die Warnungen von Wissenschaftlern, Umweltschützern und dem Rat der EU-Kommission weitgehend ignoriert. So dürfen die Nordsee-Fischer 2009 fast ein Drittel mehr Kabeljau fangen. Nach Angaben der EU-Kommission sind in Europa 88 Prozent der Bestände überfischt. Weltweit sind es 25 Prozent.
Greenpeace (
16.12.2008 11:00)
Fisch kaufen und dabei Meeresschutzpolitik machen? Ja - das geht. Das neue Supermarktranking Fisch 2008 von Greenpeace zeigt: Verbraucher haben Alternativen. Wer nachhaltig gefangenen Fisch kaufen will, ist bei Norma und Kaufland gut bedient. Noch nicht im grünen Bereich, aber mit positivem Trend: Aldi-Süd, Rewe und Lidl. Zu warnen ist vor Kaiser's Tengelmann und Netto. Sie sind die Schlusslichter unter den elf bewerteten Handelsketten.
Greenpeace (
16.12.2008 11:00)
Deutsche Supermärkte und Discounter unterscheiden sich deutlich bei der Nachhaltigkeit ihres Fischsortiments. Das ist das Ergebnis des zweiten Greenpeace Supermarkt-Rankings Fisch. Während der erste Greenpeace-Test vor einem Jahr noch allen elf Handelsketten mit einer orangen Bewertung gute Ansätze bescheinigte, gehen die Bewertungen in diesem Jahr auseinander. So haben Kaufland und Norma knapp eine grüne Bewertung und somit einen guten Standard erreicht. Ihnen folgen Aldi-Süd, Rewe, Lidl und Metro, die im orangen Mittelfeld liegen. Aldi-Nord und Edeka liegen erneut knapp an der Grenze zu rot. Kaiser's Tengelmann und Netto bilden mit der roten Bewertung das Schlusslicht des Rankings.
Greenpeace (
15.12.2008 16:12)
Das ewige Eis der Arktis schmilzt. Es ist noch keine vier Monate her, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Sigmar Gabriel auf Grönland die Auswirkungen des Klimawandels mit eigenen Augen sehen konnten. Doch trotzt ihres Wissens um die Bedrohung des Weltklimas haben beide Politiker in den letzten Wochen und Monaten zur Verwässerung der deutschen Klimaschutzposition beigetragen. Aktuelle Bilder unserer Greenpeace-Kollegen von der Rainbow Warrior zeigen nun das ganze dramatische Ausmaß des Klimawandels.
Greenpeace (
13.12.2008 17:44)
Mit einem enttäuschenden Ergebnis für den weltweiten Klimaschutz ist am frühen Samstagmorgen die UN-Konferenz im polnischen Poznan zu Ende gegangen. Die abschließende Marathonsitzung der 190 teilnehmenden Staaten führte zu keinem Ergebnis. Deutlich wurde allerdings, dass die Industrieländer beim Schutz des Weltklimas keine Führungsrolle mehr übernehmen möchten. Diese Blockadehaltung hatte sich schon am Vortag in Brüssel angedeutet, wo die europäischen Staats- und Regierungschefs ein völlig unzureichendes EU-Klimapaket beschlossen hatten.
Greenpeace (
12.12.2008 18:58)
Mit ihrer Entscheidung für ein verwässertes Maßnahmenpaket haben heute die Staats- und Regierungschefs der EU ihre Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz verspielt. In Brüssel beschlossen sie einen Verschmutzungsbonus für osteuropäische Kraftwerke, eine kostenlose Zuteilung von Verschmutzungsrechten für energieintensive Industrien und großzügige Sonderregelungen für klimaschädliche Kohlekraftwerke. Bei der UN-Klimakonferenz im polnischen Poznan gingen darauf hin die Signale auf Stillstand.
Greenpeace (
11.12.2008 14:52)
Mit einem feurigen Protest gegen das geplante Steinkohlekraftwerk in Hamburg Moorburg endet heute die bundesweite Klimaschutztour von Greenpeace. Vor der Baustelle haben die Aktivisten einen rund drei Meter breiten und ebenso hohen brennenden CO2-Schriftzug entzündet. Neben der gasgespeisten Fackel warnt ein Banner: Kohlekraft verheizt das Klima! Insgesamt haben die Umweltschützer in den vergangenen vier Wochen an 21 Orten gegen klimafeindliche Politik und Industrie demonstriert. Unter anderem vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gegen die Klimapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie beim Braunkohlekraftwerk Jänschwalde gegen die verfehlte Energiepolitik des Energiekonzerns Vattenfall.
Greenpeace (
11.12.2008 14:52)
Mit einem feurigen Protest gegen das geplante Steinkohlekraftwerk in Hamburg Moorburg endet heute die bundesweite Klimaschutztour von Greenpeace. Vor der Baustelle haben die Aktivisten einen rund drei Meter breiten und ebenso hohen brennenden CO2-Schriftzug entzündet. Neben der gasgespeisten Fackel warnt ein Banner: Kohlekraft verheizt das Klima! Insgesamt haben die Umweltschützer in den vergangenen vier Wochen an 21 Orten gegen klimafeindliche Politik und Industrie demonstriert. Unter anderem vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gegen die Klimapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie beim Braunkohlekraftwerk Jänschwalde gegen die verfehlte Energiepolitik des Energiekonzerns Vattenfall.
Greenpeace (
10.12.2008 07:30)
25 Greenpeace-Aktivisten demonstrierten heute im Braunkohletagebau Jänschwalde gegen die weitere Nutzung des klimafeindlichen Energieträgers. Sie rollten ein 35 mal 15 Meter großes Banner mit der Aufschrift Stop direkt vor den Schaufeln des Abraumbaggers aus. Mehrere Aktivisten stellten sich vor die Maschine und präsentierten weitere Protestbanner. Mit ihrer Aktion unterstützten die Greenpeace-Aktivisten das Volksbegehren gegen neue Braunkohletagebaue in Brandenburg.
Greenpeace (
09.12.2008 13:59)
Eine Vision von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, von einer Welt ohne Kriege, Gewalt und Hunger - das ist die UN-Menschenrechtscharta. Am 10. Dezember wird sie 60 Jahre alt. Doch wie ist es heute um die Menschenrechte bestellt? Mit dieser Frage befasst sich das aktuelle Greenpeace Magazin. Es wurde gemeinsam mit Amnesty International produziert.
Greenpeace (
10.12.2008 07:30)
25 Greenpeace-Aktivisten demonstrieren heute im Braunkohletagebau Jänschwalde gegen die weitere Nutzung des klimafeindlichen Energieträgers. Ein 35 mal 15 Meter großes Banner mit der Aufschrift 'Stop' liegt direkt vor den Schaufeln des Abraumbaggers. Mehrere Aktivisten stehen vor der Maschine und präsentieren weitere Protestbanner. Mit ihrer Aktion unterstützen die Greenpeace-Aktivisten das Volksbegehren gegen neue Braunkohletagebaue in Brandenburg.
Greenpeace (
09.12.2008 13:26)
Acht Greenpeace-Geschäftsführer aus vier Kontinenten protestieren heute in Tokio gegen den japanischen Walfang. Unmittelbar vor dem 60. Jahrestag der UN-Menschenrechtscharta fordern sie die Freilassung der beiden japanischen Umweltaktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki. Unter den acht befindet sich auch die deutsche Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens.
Greenpeace (
09.12.2008 09:32)
Gegen den japanischen Walfang demonstriert heute die Geschäftsführerin von Greenpeace-Deutschland, Brigitte Behrens, mit sieben weiteren Greenpeace-Geschäftsführern von vier Kontinenten vor dem Parlament in Tokio. Mit dem Slogan „Walschutz ist kein Verbrechen. Freiheit für Junichi und Toru!“ fordern sie unmittelbar vor dem 60. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte die Freilassung der beiden japanischen Umweltaktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki. Sie stehen in Japan vor Gericht, da sie beim Aufdecken eines Skandals rund um das japanische Walfangprogramm wichtige Beweismittel sichergestellt haben. Die Behörden bezeichnen dies als Diebstahl. Beiden Aktivisten drohen bis zu zehn Jahre Haft.
Greenpeace (
08.12.2008 17:42)
In der Debatte um ein sichereres Zulassungsverfahren für Gen-Pflanzen liegt der Ball jetzt bei der EFSA. Die EU-Umweltminister haben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit aufgetragen, das Bewertungsverfahren zügig zu überprüfen und Verbesserungsvorschläge zu machen.
Greenpeace (
07.12.2008 22:16)
Die Freiburger Molkerei Breisgaumilch hat angekündigt, ab dem Frühjahr 2009 ihre Marke Schwarzwälder Weidemilch gentechnikfrei zu verkaufen. Nachdem im Oktober schon Europas größte Molkerei Campina einen entsprechenden Schritt für seine Marke Landliebe angekündigt hat, wird die Gruppe der Gen-Milch-Produzenten in Deutschland immer kleiner.
Greenpeace (
06.12.2008 16:07)
Mensch und Umwelt müssen noch besser vor gefährlichen Pestiziden geschützt werden. Dazu hat jetzt auch der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) die Bundesregierung und die EU aufgerufen. Wie jetzt bekannt wurde, fordert der Verband, dass der Einsatz der Spritzmittel in Deutschland um 40 Prozent reduziert und die Pestizidbelastung von Lebensmitteln und die gesetzlichen Grenzwerte gesenkt werden soll. Zudem setzt sich der HDE für ein deutlich verschärftes Zulassungsrecht für Pestizide in der EU ein.
Greenpeace (
06.12.2008 11:28)
In 15 Städten demonstrieren anlässlich des Weltklimatages Greenpeace Jugendliche für eine verantwortungsvolle, nachhaltige Verkehrspolitik in Deutschland. Mit mit ihren Aktionen fordern die Jugendlichen die Politik und Wirtschaft dazu auf, mehr leichtere spritsparende Autos zu bauen und somit mehr für den Klimaschutz und dem Standort Deutschland zu tun.
Greenpeace (
05.12.2008 10:00)
Der Hersteller zahlt für seinen giftigen Elektronikschrott. Das ist, kurz gefasst, was Greenpeace zum Thema Elektronik-Recycling fordert und auch von der EU-Gesetzgebung unterstützt wird. Kaum ein Unternehmen wehrt sich so sehr dagegen wie Philips.
Greenpeace (
04.12.2008 07:30)
Vor dem Reichstagsgebäude demonstrieren heute acht Greenpeace-Aktivisten mit einem brennenden CO2-Zeichen. Auf einem Banner steht: Frau Merkel, ihre Politik verheizt das Klima!. Der Grund für die Aktion: Unmittelbar vor der heutigen Regierungserklärung zur europäischen Klimapolitik fordert Greenpeace Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Vorreiterrolle Deutschlands beim Klimaschutz nicht aufs Spiel zu setzen.
Greenpeace (
04.12.2008 16:03)
Die EU-Kommission hat heute den Import der Gen-Soja Roundup Ready II (MON89788-1) als Futter- und Lebensmittel genehmigt. Dies ausgerechnet an dem Tag, an dem der Ministerrat in Brüssel über ein verbessertes, schärferes Zulassungsverfahren für Gen-Pflanzen abstimmt.
Greenpeace (
04.12.2008 13:37)
Im Hafen von Aabenraa, 30 Kilometer nödlich von Flensburg, wartet seit Mittwoch der Kohlefrachter Hanjin Imabari auf Entladung. Greenpeace-Aktivisten zögern die Arbeiten hinaus. Sie haben einen der Entladekräne erklettert.
Greenpeace (
04.12.2008 07:30)
Vor dem Reichstagsgebäude demonstrieren heute acht Greenpeace-Aktivisten mit einem brennenden CO2-Zeichen. Auf einem Banner steht: Frau Merkel, ihre Politik verheizt das Klima!. Der Grund für die Aktion: Unmittelbar vor der heutigen Regierungserklärung zur europäischen Klimapolitik fordert Greenpeace Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Vorreiterrolle Deutschlands beim Klimaschutz nicht aufs Spiel zu setzen.
Greenpeace (
02.12.2008 17:53)
Am 20. November 2008 veröffentlichte Greenpeace Ergebnisse eines neuen Tests von Tafeltrauben. Bei Kernlosen Tafeltrauben Sultanas von Real wurde eine erschreckend hohe Menge des Pestizids Procymidon festgestellt. Real behauptete öffentlich, dieses Pestizid sei in der EU zugelassen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bestätigt nun, dass dies nicht der Fall ist.
Greenpeace (
02.12.2008 17:51)
Am 4. Dezember 2008 stimmt der EU-Ministerrat über Verbesserungen bei Zulassung und Anbau von Gen-Pflanzen ab. Deutschland hat sich an dieser Debatte kaum beteiligt. Jetzt, kurz vor Schluss, kommt es plötzlich mit Vorbehalten heraus.