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Was wäre zu tun? Nach einem Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim zieht eine radioaktive Wolke nach Südbaden. Das ist das Szenario für eine grenzüberschreitende Katastrophenschutzübung.

Die Erfolge in Gorleben lassen sich viel weniger verallgemeinern, als Aktivisten hoffen: Anti-Atom-Aktivisten wollen den Schwung aus dem Wendland nicht verpuffen lassen. In der Vergangenheit hat das nicht geklappt.

Eine Überprüfung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in dem wegen seiner Sicherheit umstrittenen bulgarischen Kernkraftwerk Kosloduj ist mit ´ausgezeichneten Ergebnissen´ abgeschlossen worden.

Wir süddeutschen Umweltschützer wollen die Ergebnisse der Kinderkrebsstudie auf einer Fachtagung in Augsburg diskutieren. Wie viele Kinder sind betroffen? Und wie macht die unsichtbare radioaktive Strahlung krank? Wird die Strahlung der Kernkraftwerke überhaupt zuverlässig gemessen?

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace lässt kein gutes Haar an der neuen Kampagne von RWE. Der Essener Energiekonzern bewirbt seit wenigen Tagen offensiv seinen neuen Kundentarif ´RWE ProKlima Strom 2011´, für den es ab 1. Januar 2009 eine 3-jährige Preisgarantie gibt.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat gegen die Nutzung der Atomkraft in Spanien protestiert und die sofortige Abschaltung eines älteren Meilers gefordert. Aktivisten ketteten sich am Donnerstag an die Tore des Atomkraftwerks im nordspanischen Garona und stellten einen Protestcontainer auf, wie Greenpeace mitteilte.

ContrAtom (20.11.2008 13:57)

´Ampel auf Gelb´ bei der Ölversorgung

In ihrer aktuellen Studie zu ´Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen´ warnt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) vor einer Erdöl-Verknappung ´zum Ende des nächsten Jahrzehnts´.

Bei der Ausbeutung der Öl- und Gasfelder in der Arktis will Russland auf Atomkraft setzen. Eine norwegische Umweltschutzorganisation warnt vor den Gefahren.

Der RWE-Konzern will sein Kernkraft-Engagement in Südosteuropa ausweiten und sich am Bau eines Kernkraftwerkes in Rumänien beteiligen.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger wünscht sich ein klares Bekenntnis zu Erneuerbaren Energien. ´Ich rate zum Direktsprung von Kernkraft zu Erneuerbaren Energien´, sagte Oettinger zur Eröffnung der ZEIT KONFERENZ ´Energie´, die am diesem Mittwoch und Donnerstag in Stuttgart stattfindet.

Landesbischof Friedrich Weber möchte das Atomendlager Asse zu einem Thema der Braunschweigischen Landessynode machen.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEO hat Hinweise darauf, dass ein von Israel im Jahre 2007 bombardiertes Gebäude in Syrien der Herstellung von waffenfähigem Plutonium diente. Syrien behauptet indes weiterhin, die Anlage habe lediglich gewöhnlichen militärischen Zwecken gedient.

ContrAtom (20.11.2008 12:53)

Börse: RWE setzt auf Atomstrom

Der Versorger hat eine Partnerschaft zum Bau neuer Atomreaktoren in Rumänien geschlossen.

ContrAtom (20.11.2008 11:39)

´Asse´ im Nacken

Das Salzbergwerk Asse sollte sich ideal eignen als Endlager für Atommüll -jetzt droht die Katastrophe. Menschen in Haigerloch fühlen Ängste angesichts aktueller Mülllager in ihrem Salzbergwerk.

RWE Power hat in Rumänien eine Investitionsvereinbarung zur Gründung einer gemeinsamen Projektgesellschaft paraphiert. Ziel sei der Bau der Blöcke 3 und 4 des Kernkraftwerks Cernavoda auf Basis der kanadischen CANDU-Technologie, teilte der Stromerzeuger aus dem Konzern der RWE AG AG, Essen, am Donnerstag mit.

Russlands neustes Atom-U-Boot ´Juri Dolgoruki´ wird noch in diesem Jahr zu einer Testfahrt in See stechen.

Heute findet im französischen Atomkraftwerk Fessenheim eine Katastrophenschutzübung statt. Bei einer Katastrophenschutzübung üben die zuständigen Behörden den Ablauf des Katastrophenschutzes.

Aus einem französischen Atomkraftwerk sind rund hundert Liter "nicht radioaktives" Industrieöl in die Rhône gelaufen. In dem Atommeiler in Bugey in der Nähe von Lyon sei ein Behälter übergelaufen, und das Wasser-Öl-Gemisch sei teils bis in den Fluss gelangt, sagte der stellvertretende Leiter des Kraftwerks, Serge Blond, am Mittwochabend der Nachrichtenagentur AFP.

Tagelang beherrschte der Castor-Transport ins Zwischenlager nach Gorleben die Medien. Die heftigsten Anti-Atom-Proteste seit Jahrzehnten sorgten dafür, dass sich die Ankunft insgesamt um einen ganzen Tag verspätet hat, was die Kosten auf über 20 Millionen Euro anstiegen ließ. Für was die Demonstranten kämpfen und was sie mit dem Ausbremsen der Transporte erreichen wollen, erklärt Jan Becker, Sprecher der Anti-Atom-Organisation contrAtom, im Gespräch mit back view.

ContrAtom (20.11.2008 09:11)

UAA Gronau: ´EMAS-Anforderungen erfüllt´

Die Urenco Deutschland hat auf die Vorwürfe reagiert, die der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) gegenüber dem Unternehmen geäußert hatte (die WN berichteten). Der BBU wirft der Urenco vor, sich das sogenannte EMSA-Zertifikat ´erschlichen´ zu haben.

ContrAtom (20.11.2008 09:11)

Japan: Aktueller AKW-Statusreport

Aktueller AKW-Statusreport für Japan. Statusänderungen für: Atomkraftwerk Mihama-3

Statusänderung für Atomkraftwerk Mihama-3: aktueller Status = (vorher: online)

In Japan sind wegen eines Stromausfalls nach einem Blitzeinschlag zwei Reaktoren des Atomkraftwerks Mihama automatisch heruntergefahren worden. Der Blitz habe ein Elektrokabel getroffen, berichteten japanische Medien weiter.

Die VGB veröffentlichte die Betriebsergebnisse der 17 in Betrieb befindlichen deutschen Atomkraftwerke für Oktober 2008. Demnach waren drei Reaktoren den ganzen Monat vom Netz.

Die strikte Anwendung von geltendem Recht für den Umgang mit radioaktiv belasteter Lauge aus der Schachtanlage Asse hat der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel gefordert. ´Für dieses gefährliche Gebräu darf es keine Sonderkonditionen geben´, sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch (heute) in Hannover.

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hält Überlegungen in der Energiewirtschaft zur Schaffung von Billigtarifen beim Atomstrom für richtig. «Das ist ein sehr interessanter Test», sagte Glos dem «Rheinischen Merkur» (Donnerstag). «Dann könnte man sehen, ob sich der Verbraucher eher nach Ideologie oder nach dem Geldbeutel richtet.»

Solarworld will Opel kaufen. Doch der Autokonzern will davon nichts wissen - und Experten bewerten die Offerte als aussichtslos. Eines allerdings zeigt das PR-trächtige Angebot: Die Solarbranche muss als Zukunftstechnologie ernst genommen werden.

Die fortschreitende Klimaveränderung rückt ein ´altes´ Thema wieder in den Vordergrund: Atomenergie. Befürworter sehen darin einen Ausweg aus der Klimafalle, Gegner warnen vor einem zweiten Tschernobyl. Die Dorfener Agenda 21-Gruppe will in Dorfen eine Atomkraft-Debatte in Gang bringen.

Der größte tschechische Energieversorger +#268;EZ hat im dritten Quartal seinen Nettogewinn um 46 Prozent auf 12,3 Milliarden Kronen (611,4 Millionen Euro) von 8,42 Milliarden Kronen gesteigert.

Die Landesregierung hat in der gestrigen Sitzung (18. November 2008) des Ministerrats das Konzept der Schweiz zur Endlagerung radioaktiver Abfälle und den aktuellen Stand beraten.

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