Seit Sommer 2008 haben in Ludwigshafen zwei Naziläden geöffnet und verkaufen Artikel von und für die rechte Szene. Der Laden “Streetwear Company” befindet sich in LU-Süd in einem Hinterhof und verkauft Tonträger, Merchandise, Propagandamaterial und Kleidung für Nazis. “Thugs” ist ein kleiner Laden im Stadtteil Friesenheim aus dem Hooligan-Spektrum, der Kleidung der Marke “Thor Steinar” verkauft. Gegen die Etablierung der Läden und das allgemeine Erstarken der Nazi-Szene in Ludwigshafen und der gesamten Region hat sich das Bündnis Ladenschluss gegründet. Mit Pressearbeit, Infoveranstaltungen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen soll gegen die rechte Szene in Ludwigshafen vorgegangen werden. Wir als AK Antifa Mannheim unterstützen diese Arbeit.
Demonstration gegen Nazis und ihre Läden
Sa 17.01.2009 - 13 Uhr Rathaus / Ludwigshafen
mehr Infos: //buendnisladenschlussludwigshafen.blogsport.de/
Seit April 2008 gibt es in Köln-Kalk einen selbstverwalteten Raum für Politik, Kunst und Kultur. Am Freitag, den 19. Dezember war Vertreter des Bauordnungsamtes in der Schnapsfabrik und haben verfügt, dass das Gebäude ab Montag, den 22. Dezember nicht mehr betreten werden darf. Die Schnapsfabrik schreibt dazu:
“Wir versuchen dagegen juristisch vorzugehen, bis wir Rechtsklarheit haben, kann die Schnapsfabrik aber nicht mehr genutzt werden. Wir, die Schnapsfabrik, bewerten diese Aktion als willkürlich und unverhältnismäßig. Folgende Punkte sind für uns ein Hinweis darauf, dass es die Motivation der Behörde ist, autonome Räume und linke Kultur zu zerstören:
Der vom Amt forcierte Zeitpunkt kurz vor Weihnachten macht Widerstand auf juristischer als auch auf politischer Ebene sehr schwer.
-Anstatt eine Liste von Mängeln vorzulegen, die zu beheben wären, wird uns mündlich die Nutzung des kompletten Gebäudes untersagt. Wir müssen also mit Strafen rechnen, sollten wir uns weiterhin in den von uns gemieteten Räumen aufhalten, können aber nicht dagegen vorgehen, solange wir nichts schriftlich haben.
-Die Begründung, es liege eine “Gefahr für Leib und Leben” vor, sollten sich weiterhin Menschen hier aufhalten, widerspricht dem Vorgehen des Amtes, uns noch eine 3-Tagesfrist vor der Nutzungsunterlassung einzuräumen. Läge tatsächlich eine solche Gefahr vor, hätten wir das Gebäude sofort verlassen müssen.
-Ganz abgesehen davon, dass nicht alle Räume von den vom Amt angeprangerten Mängeln betroffen sind, und eine komplette Sperrung uns deswegen vollkommen unverhältnismäßig erscheint.
Wir glauben also, dass es sich um eine Provokations- und Einschüchterungsmaßnahme handelt.”
Ihr ereicht die Schnapsfabrik unter: info@schnapsfabrik.net oder 0178-8862613
Solidarität ist eine Waffe!
Die Ausschreitungen in Griechenland 2008 begannen am 6. Dezember, als der 15-jährige Anarchist Alexandros Grigoropoulos von einem Bullen erschossen wurde. Nach Darstellung von Zeugen war Alexandros auf dem Weg von einer Namenstagsfeier in eine verbale Auseinandersetzung mit einem Polizisten geraten, woraufhin dieser seine Waffe zog und den Jugendlichen gezielt erschoss. Bei den am Samstagabend einsetzenden Ausschreitungen wurden 24 Polizisten verletzt und 31 Läden, 9 Banken und 25 PKWs beschädigt oder abgebrannt. Die Unruhen dauern an und breiteten sich auf ganz Griechenland aus. Bisher entstand ein Sachschaden von weit über 100 Millionen Euro. In zahlreichen europäischen Städten gab es bereits Solidaritätsaktionen.
Nichts und niemand wird vergessen!
Mehr dazu auf Indymedia
+++ Feiert am 21.11.08 mit Paris, Mosi, Guido und vielen anderen eine rauschende Partynacht im Mikado +++ Um angemessene Abendgarderobe wird gebeten +++ Inklusive Sektempfang, Häppchen, hochwertigen Cocktails und vielem mehr… +++
———————————————————————————————————————————–
———————————————————————————————————————————–
Mit den Einnahmen der Party wird die Antirepressionsgruppe Mittelbaden unterstützt…In Bühl kam es nach einer Partybesetzung im Juli zu 17 willkürlichen Hausdurchsuchungen bei größtenteils minderjährigen Jugendlichen.
Solidarität ist unsere Waffe!!!
———————————————————————————————————————————–
Das Mikado befindet sich im Kanalweg 52 in Karlsruhe - Strabahaltestelle “Heidehof” [ Linie 3 ab Hauptbahnhof ]
Zum 1.1.2009 soll in Baden-Württemberg ein neues Versammlungsgesetz in Kraft treten.
Neue Hürden, weitere Schikanen, mehr Kontrolle und hohe Strafen sollen Versammlungen weiter erschweren. Wir werden die zusätzlichen Einschränkungen unserer Versammlungsfreiheit nicht widerstandslos akzeptieren und rufen daher zu einer Demonstration am Samstag, den 6.12.2008, in Stuttgart auf.
Den vollständigen Aufruf lesen….
+++Antirepressionsdemo in Bühl nach 18 Hausdurchsuchungen bei FreiraumaktivistInnen +++ Zugtreffpunkt am Karlsruher Hbf um 12 Uhr / Gleis 10+++
am morgen des 16. juli 2008 fanden im großraum bühl, rastatt und achern, vor dem hintergrund einer partybesetzung 2 wochen zuvor, 18 hausdurchsuchungen statt. fast zeitgleich durchsuchten mehr als 70 beamte der lokalen polizeireviere sowie der kriminalpolizei wohnungen, privaträume und autos. sie beschlagnahmten u.a. computer, handys und private dokumente.
hierbei handelte sich es um eine gezielt und durchdachte repressionswelle, deren hauptziel die einschüchterung aktiver jugendlicher und die durchleuchtung linker strukturen war und ist.
das dieser versuch bisher erfolglos blieb ist vor allem einer breiten solidarität zu verdanken. um noch schlagkräftiger gegen weitere staatliche repression vorgehen zu können und um eine breitere öffentlichkeit für das geschehene zu schaffen, findet ende september 2008 eine infotour und am 11. oktober 2008 eine antirepressionsdemonstration unter dem motto „unsere solidarität gegen eure repression“ in bühl statt.
Mehr Infos sowie den Demoaufruf gibt es auf der Homepage der GenossInnen vom Antifaschistischen Kollektiv Bühl
+++Antirepressionsdemo in Bühl nach 18 Hausdurchsuchungen bei FreiraumaktivistInnen +++ Zugtreffpunkt am Karlsruher Hbf um 12 Uhr / Gleis 10+++
am morgen des 16. juli 2008 fanden im großraum bühl, rastatt und achern, vor dem hintergrund einer partybesetzung 2 wochen zuvor, 18 hausdurchsuchungen statt. fast zeitgleich durchsuchten mehr als 70 beamte der lokalen polizeireviere sowie der kriminalpolizei wohnungen, privaträume und autos. sie beschlagnahmten u.a. computer, handys und private dokumente.
hierbei handelte sich es um eine gezielt und durchdachte repressionswelle, deren hauptziel die einschüchterung aktiver jugendlicher und die durchleuchtung linker strukturen war und ist.
das dieser versuch bisher erfolglos blieb ist vor allem einer breiten solidarität zu verdanken. um noch schlagkräftiger gegen weitere staatliche repression vorgehen zu können und um eine breitere öffentlichkeit für das geschehene zu schaffen, findet ende september 2008 eine infotour und am 11. oktober 2008 eine antirepressionsdemonstration unter dem motto „unsere solidarität gegen eure repression“ in bühl statt.
Mehr Infos sowie den Demoaufruf gibt es auf der Homepage der GenossInnen vom Antifaschistischen Kollektiv Bühl
Am 25. Juli fand in Karlsruhe das Festival Beats against fascism unter dem Motto „Kein Nazizentrum in Durlach – Für eine antifaschistische Jugendkultur“ statt. Trotz allen städtischen Bemühungen, die Veranstaltung zu be- und verhindern, nahmen knapp 2000 vor allem junge Menschen an der Kundgebung mit Redebeiträgen linker Jugendgruppen, Workshops, Infoständen und mehreren Bands teils.
Ein ausführlicher Bericht vom Festival und seiner Vorgeschichte wurde auf Indymedia veröffentlicht
Auch dieses Jahr freuen wir uns am 2. Oktober wieder auf die Einheizfeier in Karlsruhe. Am 02.10. heißt es unter dem Motto “In die Offensive gehen - Selbstbestimmte Protestformen durchsetzen” auf in die Rock & Roll-Bar mit Live- und Disco-Floor. Infoständen, Cocktails und vielem mehr.
Live:
- Biestig (All-Girl-Punk)
- Lights out (HC-Punk)
- Roque Steady Orchestra (Ska)
- The Equal Men (Hardcore)
Disco-Floor
- Dr. Doom (Tanzmusik)
- Revo Rabauke (Hip Hop)
- Zapata Soundz
& viele(s) mehr
So., 03.08.2008 | 16h | Karlsruhe - Ort auf Anfrage per Mail
Skatecontest: Love Skateboarding - Hate Fascism
Anmeldung vor Ort. Practise ab 15 Uhr, Contest ab 16 Uhr.
Mi. 06.08.2008 | 18.30h | Karlsruhe - Planwirtschaft
Offenes Antifa-Plenum
Wie gewohnt: jeden ersten Freitag im Monat, das Offene Antifa-Plenum in der Planwirtschaft.
Hast du Probleme mit Nazis in deiner Nachbarschaft / Umfeld? Suchst du Leute, mit denen du auf eine Veranstaltumg / Demo fahren kannst? Willst du dich politisch engagieren?
Für diese und ähnliche Fragen, bist du im Offenen Antifa-Plenum genau richtig. Ab 18.30h werden Infos ausgetauscht, Termine / Aktionen besprochen, Diskussionen um Antifa-Themen geführt und deine Themen/Anliegen/Probleme diskutiert.
Die morgige Kundgebung „Beats against Fascism“ musste vom Weiherhof in Durlach auf den Stephansplatz in die Karlsruher Innenstadt verlegt werden. Grund dafür ist eine „systematische Blockadepolitik“ der Stadtverwaltung Karlsruhe gegenüber antifaschistischem Engagement in Durlach. Doch trotz der Widerstände wird die Kundgebung mit Redebeiträgen, den Live-Acts Across the Border, Chaoze One und Brainstorm sowie zahlreichen Infoständen und Workshops wie geplant stattfinden.
Näheres dazu im Laufe des Tages. Bis dahin unser Aufruf.
Weg mit dem Nazi-Zentrum in Durlach
Aktuelles zum Durlacher Nazi-Zentrum +++ Antifa-Spaziergang +++ Protest gegen städtische Veranstaltung +++ Kundgebung “Beats against fascism” in Durlach
Nächstes Offenes Antifa-Treffen am Mittwoch, 02. Juli - 18.30h - Planwirtschaft
Das NPD-Zentrum in Durlach wird weiterhin nicht genutzt. Die NPD agiert derzeit hinter den Kulissen und meidet diesbezüglich die Öffentlichkeit. So hat sich der baden-württembergische Landesverband für die Badener Straße 34 eine „unbefristete Nachrichtensperre“ auferlegt. Zuletzt beschäftigte sich der NPD-Bundesvorstand Holger Apfel bei einem mehrtägigen Karlsruhe-Besuch mit der Immobilie. Derweil legte der Eigentümer des NPD-Zentrums Widerspruch gegen die in erster Instanz bestätigte Verbotsverfügung der Stadt für die Nutzung des Hauses als Wohnraum bzw. Frühstückshotel beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim ein.
Doch auch noch ohne funktionierendes Zentrum, müssen in Durlach verstärkte Nazi-Aktivitäten festgestellt werden. Vermehrt sind im Stadtbild Nazi-Aufkleber zu sehen und (versuchte) Übergriffe auf Nicht-Rechte und MigrantInnen gemeldet. In einem Antifa-Spaziergang wurde die Bevölkerung mit Flugblättern und Gesprächen über die Gefahr durch Neonazis aufgeklärt und Nazi-Propaganda entfernt (1 | 2).
Am 14. Juni veranstaltete die Stadt unter dem Motto „Flagge zeigen gegen Rechts“ eine dröge, schlecht besuchte Info- und Kulturveranstaltung gegen Rechts. Das geringe Interesse dürfte vor allem auf die Auswahl der Referenten zurückzuführen sein. Zwei Referenten des Verfassungsschutzes sowie ein „Extremismusforscher“ wurden eingeladen, um die in Zeiten des Durlacher Nazi-Zentrums von der Stadt postulierte Linie „Gegen jeden Extremismus“ zu stützen. In den Referaten ging es dann weniger um die interessanten Dinge wie Neonazi-Strukturen und Aktivitäten in der Region oder das NPD-Haus, viel mehr ging es den dreien darum, immer wieder die Gefahr von Links zu beschwören.
ka-news:
Antifa stürmt die Bühne
Pressemitteilung der Autonomen Antifa Karlsruhe
Flugblatt der Initiative Emanzipatorische Intervention
Chaoze One - Karlsruhes Flagge gegen Rechts ist eine Farce mp3 | Text
Dies kommt natürlich nicht überraschend. Um ein deutliches Zeichen gegen Nazis zu setzen und die Kräfte gegen den Vormarsch der NPD zu bündeln, rufen wir mit dem Antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhe zu einer Kundgebung am 25. Juli am Weiherhof in Karlsruhe-Durlach auf. Mit Infoständen, Redebeiträgen und Musik wollen wir ubnter dem Motto “Beats against fascism” antifaschistische Jugendkultur fördern. Spielen werden Across the Border (Folk-Punk), Brainstorm (Durlacher Schülerband / Indie) und Chaoze One (Hip Hop).
Weder in Durlach noch sonstwo
19. Juli | Demonstration “Nazis keine Basis Bieten” | Sindelfingen - S-Bahn Goldberg | 11:30h
Schon seit geraumer Zeit häufen sich die Naziaktivitäten verschiedenster Art in der Region um Stuttgart. Dabei stechen insbesondere der Regionalverband der neonazistischen NPD, als organisatorische Kraft, sowie der Kreis Böblinge-Sindelfingen als lokaler Schwerpunkt hervor. Neben regelmäßigen stattfindenden NPD Propaganda-Stammtischen, dient hier das monatliche Verteilen mehrerer tausend Parteihetzblättchen voller menschenverachtender Ideologie den Nazis bei ihrem Versuch, sich fest zu etablieren. Um bei den Gemeinderatswahlen im Juni 2009 in den Gemeinderat einziehen zu können, wird die NPD das ganze Jahr ‘08 hindurch versuchen, sich propagandistisch so stark wie möglich vor allem in Sindelfingen hervorzutun.
Es darf nicht sein, dass Faschisten zum politisschen Alltag werden und ihre menschenverachtende rassistische, nationalistische und antisemitische Hetze als “Meinung” akzeptiert wird. Dass die Nazis es nur dort schaffen, sich mit ihrem menschenverachtenden Gedankengut gesellschaftlich zu etablieren, wo ihnen kein ausdauernder Widerstand auf alle Ebenen entgegegebracht wird, hat sich längst gezeigt.
Machen wir gemeinsam deutlich, dass den Nazis hier, genauso wie überall sonst, kein Freiraum zusteht!
Am Samstag auf nach Sindelfingen. Gemeinsame Anfahrt des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nordbaden um 10.05 Uhr am Hbf Karlsruhe. Treffpunkt um 09.45 Uhr am Bahnhofsvorplatz.
Weg mit dem Nazi-Zentrum in Durlach
Aktuelles zum Durlacher Nazi-Zentrum +++ Antifa-Spaziergang +++ Protest gegen städtische Veranstaltung +++ Kundgebung “Beats against fascism” in Durlach
Nächstes Offenes Antifa-Treffen am Mittwoch, 02. Juli - 18.30h - Planwirtschaft
Das NPD-Zentrum in Durlach wird weiterhin nicht genutzt. Die NPD agiert derzeit hinter den Kulissen und meidet diesbezüglich die Öffentlichkeit. So hat sich der baden-württembergische Landesverband für die Badener Straße 34 eine „unbefristete Nachrichtensperre“ auferlegt. Zuletzt beschäftigte sich der NPD-Bundesvorstand Holger Apfel bei einem mehrtägigen Karlsruhe-Besuch mit der Immobilie. Derweil legte der Eigentümer des NPD-Zentrums Widerspruch gegen die in erster Instanz bestätigte Verbotsverfügung der Stadt für die Nutzung des Hauses als Wohnraum bzw. Frühstückshotel beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim ein.
Doch auch noch ohne funktionierendes Zentrum, müssen in Durlach verstärkte Nazi-Aktivitäten festgestellt werden. Vermehrt sind im Stadtbild Nazi-Aufkleber zu sehen und (versuchte) Übergriffe auf Nicht-Rechte und MigrantInnen gemeldet. In einem Antifa-Spaziergang wurde die Bevölkerung mit Flugblättern und Gesprächen über die Gefahr durch Neonazis aufgeklärt und Nazi-Propaganda entfernt (1 | 2).
Am 14. Juni veranstaltete die Stadt unter dem Motto „Flagge zeigen gegen Rechts“ eine dröge, schlecht besuchte Info- und Kulturveranstaltung gegen Rechts. Das geringe Interesse dürfte vor allem auf die Auswahl der Referenten zurückzuführen sein. Zwei Referenten des Verfassungsschutzes sowie ein „Extremismusforscher“ wurden eingeladen, um die in Zeiten des Durlacher Nazi-Zentrums von der Stadt postulierte Linie „Gegen jeden Extremismus“ zu stützen. In den Referaten ging es dann weniger um die interessanten Dinge wie Neonazi-Strukturen und Aktivitäten in der Region oder das NPD-Haus, viel mehr ging es den dreien darum, immer wieder die Gefahr von Links zu beschwören.
ka-news:
Antifa stürmt die Bühne
Pressemitteilung der Autonomen Antifa Karlsruhe
Flugblatt der Initiative Emanzipatorische Intervention
Chaoze One - Karlsruhes Flagge gegen Rechts ist eine Farce mp3 | Text
Dies kommt natürlich nicht überraschend. Um ein deutliches Zeichen gegen Nazis zu setzen und die Kräfte gegen den Vormarsch der NPD zu bündeln, rufen wir mit dem Antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhe zu einer Kundgebung am 25. Juli am Weiherhof in Karlsruhe-Durlach auf. Mit Infoständen, Redebeiträgen und Musik wollen wir ubnter dem Motto “Beats against fascism” antifaschistische Jugendkultur fördern. Spielen werden Across the Border (Folk-Punk), Brainstorm (Durlacher Schülerband / Indie) und Chaoze One (Hip Hop).
Zugtreffpunkt: 12 Uhr | Hbf Karlsruhe
“Weg mit den Paragraphen 129, 129a, 129b!
Schluss mit der Kriminalisierung!
Demo am 05. Juli in Stuttgart!
Am 17. März hat in Stuttgart Stammheim der Prozess gegen fünf Revolutionäre aus der Türkei begonnen. Ihnen wird die Mitgliedschaft in der verbotenen kommunistischen Organisation DHKP/C nach § 129b “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland” vorgeworfen.
Mehr darüber auf der Sonderseite.
Aktuelles zum Durlacher Nazi-Zentrum +++ Antifa-Spaziergang +++ Protest gegen städtische Veranstaltung +++ Kundgebung “Beats against fascism” in Durlach
Nächstes Offenes Antifa-Treffen am Mittwoch, 02. Juli - 18.30h - Planwirtschaft
Das NPD-Zentrum in Durlach wird weiterhin nicht genutzt. Die NPD agiert derzeit hinter den Kulissen und meidet diesbezüglich die Öffentlichkeit. So hat sich der baden-württembergische Landesverband für die Badener Straße 34 eine „unbefristete Nachrichtensperre“ auferlegt. Zuletzt beschäftigte sich der NPD-Bundesvorstand Holger Apfel bei einem mehrtägigen Karlsruhe-Besuch mit der Immobilie. Derweil legte der Eigentümer des NPD-Zentrums Widerspruch gegen die in erster Instanz bestätigte Verbotsverfügung der Stadt für die Nutzung des Hauses als Wohnraum bzw. Frühstückshotel beim Oberverwaltungsgericht Mannheim ein.
Doch auch noch ohne funktionierendes Zentrum, müssen in Durlach verstärkte Nazi-Aktivitäten festgestellt werden. Vermehrt sind im Stadtbild Nazi-Aufkleber zu sehen und (versuchte) Übergriffe auf Nicht-Rechte und MigrantInnen gemeldet. In einem Antifa-Spaziergang wurde die Bevölkerung mit Flugblättern und Gesprächen über die Gefahr durch Neonazis aufgeklärt und Nazi-Propaganda entfernt (1 | 2).
Am 14. Juni veranstaltete die Stadt unter dem Motto „Flagge zeigen gegen Rechts“ eine dröge, schlecht besuchte Info- und Kulturveranstaltung gegen Rechts. Das geringe Interesse dürfte vor allem auf die Auswahl der Referenten zurückzuführen sein. Zwei Referenten des Verfassungsschutzes sowie ein „Extremismusforscher“ wurden eingeladen, um die in Zeiten des Durlacher Nazi-Zentrums von der Stadt postulierte Linie „Gegen jeden Extremismus“ zu stützen. In den Referaten ging es dann weniger um die interessanten Dinge wie Neonazi-Strukturen und Aktivitäten in der Region oder das NPD-Haus, viel mehr ging es den dreien darum, immer wieder die Gefahr von Links zu beschwören.
ka-news:
Antifa stürmt die Bühne
Pressemitteilung der Autonomen Antifa Karlsruhe
Flugblatt der Initiative Emanzipatorische Intervention
Chaoze One - Karlsruhes Flagge gegen Rechts ist eine Farce mp3 | Text
Dies kommt natürlich nicht überraschend. Um ein deutliches Zeichen gegen Nazis zu setzen und die Kräfte gegen den Vormarsch der NPD zu bündeln, rufen wir mit dem Antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhe zu einer Kundgebung am 25. Juli am Weiherhof in Karlsruhe-Durlach auf. Mit Infoständen, Redebeiträgen und Musik wollen wir ubnter dem Motto “Beats against fascism” antifaschistische Jugendkultur fördern. Spielen werden Across the Border (Folk-Punk), Brainstorm (Durlacher Schülerband / Indie) und Chaoze One (Hip Hop).
mit Bernd Langer
Mittwoch, 04.06.2008, 19.30 Uhr, Planwirtschaft
Die heutigen Antifa-Zusammenhänge in der BRD entstanden im Bruch mit
traditionellen kommunistischen Vorstellungen und beziehen sich in Inhalt,
Form und Praxis auf die militante, autonome Antifa-Bewegung der 80er
Jahre. Unter Antifaschismus wird nicht nur der Kampf gegen Neonazis
begriffen, sondern auch der Kampf gegen das kapitalistische System und
seinen Überwachungsstaat.
Mit der Veranstaltungsreihe zum revolutionären Antifaschismus soll die
Geschichte dieser Bewegung und ihr historischer Bezugsrahmen beschrieben
werden, zu der die Tode von Günter Sare (Frankfurt/M.) und Conny Wessmann
(Göttingen), militanter Widerstand, Kommandomilitanz, Bündniskonzeptionen,
Organisierungsversuche und die ideologischen Ansätze des autonomen
Antifaschismus gehören. Besonderes Augenmerk wird den neueren
Entwicklungen geschenkt wie der Auseinandersetzung mit dem staatstragenden
Antifaschismus.
Veranstalter: Infoladen Karlsruhe
Aktuelle Termine:
Freitag, 30.5.08 - 19.00 Uhr
Infoveranstaltung: Rechte Strukturen in Baden-Württemberg und der Region Karlsruhe/Bruchsal
Mit Vortrag von Robert Andreasch
Bruchsal - Naturfreundehaus
Mittwoch, 04.06.2008 - 18.30 Uhr
Offenes Antifa Treffen
Karlsruhe - Planwirtschaft
Infos
Die NPD und die Rastatter Kameradschaft nutzen seit zwei Wochen ein ehemaliges Hotelgebäude in Karlsruhe-Durlach als “nationales Partei- und Schulungszentrum”. Dies ist der vorläufige Höhepunkt der Bemühungen der NPD sich in Karlsruhe und Region zu etablieren. Gegen den Vormarsch der NPD regte sich in den vergangenen Tagen antifaschistischer Widerstand in Bruchsal, Karlsruhe und Durlach. Weitere Aktionen müssen folgen, um das NPD-Zentrum und faschistische Strukturen zu beseitigen.
Aktueller Stand (22.04.)
Die NPD erklärte am Montagmittag gegenüber dem SWR erstmals offiziell ein Parteizentrum in Durlach errichten zu wollen. Zugleich kündigte sie rechtliche Schritte gegen die Verfügungen der Stadt an. Durch den fehlenden Antrag zur Wohnnutzung dürfe das Haus derzeit nur zu Renovierungsarbeiten betreten werden, argumentiert die Stadt. Einem Antrag auf wohnliche Nutzung müsse sie aber zustimmen. Warum die Stadt so lange versuchte, die Beteiligung der NPD zu dementieren, belibt unklar.
Presse zur Kundgebung vom 25.04. SWR | ka-news
Presseauswahl zum NPD-Zentrum und der Spontan-Demo: ka-news | Badisches Tagblatt | Neues Deutschland | Südkurier | Frankfurter Rundschau | Mannheimer Morgen | SWR (Film) | SWR (Text) | Stuttgarter Zeitung | BNN | Badische Zeitung | SWR (Film / ab 02:32 Min.) | SWR (Text) | ka-news | BNN (Sonntag)
Pressemitteilung vom 20. April 2008
Indymedia zur Spontandemo am 19. April 2008 (mit Presseschau)
Bericht und Fotogalerie der Autonomen Antifa Freiburg
Flugblatt vom 19. April 2008
Presseerklärung vom 16. April 2008
Presseschau auf Infoladen Ludwigsburg
Broschüre zur NPD Karlsruhe
Die NPD bereitet sich auf die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg im Frühjahr 2009 vor. Die NPD Karlsruhe kündigte dazu kürzlich eine “Informationsoffensive 2008″ an, die u.a. monatliche Verteilaktionen und Treffen in Bruchsal, Karlsruhe und Pforzheim beinhalten soll. Am 02. März fand darüber hinaus im Raum Karlsruhe der Landeskongress der JN Baden-Württemberg statt.
Es gilt sich also auch in Karlsruhe auf ein verstärktes Autreten der NPD und ihrer Jugendorganisatation JN vorzubereiten. Wir möchten euch daher am Dienstag, 01. April über die Aktivitäten und Strukturen der NPD und JN Karlsruhe informieren. Die Veranstaltung beginnt um 19.30h mit einem Vortrag in der Planwirtschaft am Werderplatz.
Am 19. Mai 2007 demonstrierten rund 800 Menschen in Karlsruhe gegen die mittlerweile vom Bundesgerichtshof als rechtswidrig eingestuften Ermittlungen und Razzien der Bundesanwaltschaft im Vorfeld des G8 -Gipfels in Heiligendamm. Mittlerweile hat der Anmelder der friedlich verlaufenen Demonstration einen Strafbefehl von 160 Tagessätzen zu je 30 Euro zugestellt bekommen. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wirft ihm vor, gegen das Versammlungsgesetz verstoßen zu haben, weil einzelne TeilnehmerInnen die Auflagen nicht ausreichend beachtet hätten. Einspruch wurde eingelegt.
Eine Verurteilung des Anmelders hätte weitreichende Folgen. Aus diesem Grund hat sich die “Kampagne 19. Mai” gegründet. Die Anklage stellt einen massiven Angriff auf das Demonstrationsrecht dar. Kritisiert wird auch die generelle Auflagenpraxis der Behörden insgesamt.
In einer Broschüre informiert die Kampagne ausführlich über die Geschehnisse. Wie die Broschüre zu beziehen ist und aktuelle Infos gibt es auf der Kampagnenhomepage.
Am kommenden Mittwoch wird sich die “Kampagne 19. Mai” erstmals im Rahmen der Vorführung des Dokumentarfilm „Das war der Gipfel” von Martin Kessler vorstellen. Zudem wird der Heidelberger Rechtsanwalt Martin Heiming neben dem aktuellen Fall auch über die erfolgreiche Gegenwehr gegen Repression im Zusammenhang mit dem G8 - Gipfel berichten. Los gehts am 13.02. um 19.30h in der Gaststätte Walhalla.
Infoveranstaltung und Zugtreffpunkt in Karlsruhe
Am 23. Februar 2008 wird der faschistische “Freundeskreis ein Herz für Deutschland” (FHD) wieder mal versuchen seine jährlichen Aktivitäten zum Gedenken an die Opfer alliierter Luftangriffe auf den Rüstungsstandort Pforzheim durchzuführen. Seit 2002 mobilisieren antifaschistische Gruppen gegen die Naziaktivitäten in Pforzheim. Stadtverwaltung und Polizei hingegen haben sich in den letzten Jahren bereitwillig zum Helfershelfer der Nazis gemacht und AntifaschistInnen mit Repressalien überzogen.
Ab diesem Jahr soll das anders werden. Wir wollen uns daran machen, dem faschistischen Treiben ein Ende zu bereiten, dem rechten Mainstream in Pforzheim entgegen zu wirken und linke Strukturen vor Ort zu stärken.
Kommt zur Demonstration am 23.02.08 nach Pforzheim.
Aufrufe
Bündnis Kritik & Aktion, Pforzheim
Antifaschistisches Aktionsbündnis Baden-Württemberg (AABW)
23. Februar 2008 - Pforzheim
Demo | Marktplatz | 15h
Aktionstag | ab 10h
Zugtreffpunkt 13.45h Karlsruhe Hbf (Vorplatz)
Abfahrt 14.05h Gleis 9
Infoveranstaltung in Karlsruhe
1) Geschichtsrevisionismus in der BRD
2) Geschichtsrevisionismus in Pforzheim und Infos zum 23. Februar
20. Februar 2008 | 19.30h
Karlsruhe - Infoladen (Planwirtschaft)
Weitere Infos
Bündnis Kritik & Aktion, Pforzheim
Antifaschistisches Aktionsbündnis Baden-Württemberg (AABW)
Fr. 01.02.2008 | 18.30h | Karlsruhe - Planwirtschaft
Offenes Antifa-Plenum
Wie gewohnt: jeden ersten Freitag im Monat, das Offene Antifa-Plenum in der Planwirtschaft.
Hast du Probleme mit Nazis in deiner Nachbarschaft / Umfeld? Suchst du Leute, mit denen du auf eine Veranstaltumg / Demo fahren kannst? Willst du dich politisch engagieren?
Für diese und ähnliche Fragen, bist du im Offenen Antifa-Plenum genau richtig. Ab 18.30h werden Infos ausgetauscht, Termine / Aktionen besprochen, Diskussionen um Antifa-Themen geführt und deine Themen/Anliegen/Probleme diskutiert.
Seit Jahren versuchen Nazis am 23. Februar in Pforzheim eine Fackel-Mahnwache durchzuführen, um an die Bombardierung der Metropole der Rüstungsindustrie im Jahr 1945 zu erinnern. Die Politik der Stadt teilt diesen Geschichtsrevisionismus nur zu gern und setzt antifaschistischem Protest unter scharfe Repression.
In diesem Jahr wollen mehrere lokale und regionale Bündnisse auch einen Neuanfang des Antifa-Protests setzen. Die lokale Kampagne “Gegen jeden Geschichtsrevisionismus - deutsche Realitäten angreifen” beginnt bereits am 12.01. findet mit einer Kundgebung unter dem Motto “Lets get it on - deutsche Opfermythen dekonstruieren” am Leopoldplatz in Pforzheim um 14h.
Zugtreffpunkt ab Karlsruhe Hbf ist 13h auf dem Bahnhofsvorplatz (Abfahrt 13.19h / Gleis 10).
14.12.07 | 19.30h | Karlsruhe - Infoladen
Infoveranstaltung zur Situation von Flüchtlingen und Möglichkeiten konkreter Hilfe
Wie leben Flüchtlinge in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland? - Projekte und Work Camps- Eine Möglichkeit sich mit dem Leben von Flüchtlingen in Europa theoretisch und praktisch auseinander zu setzen.
19.12.07 | 19.30h | Karlsruhe - Infoladen
Info-Reihe “Turn it down”: Nazis im (Black) Metal
Nazis intervenieren in den letzten Jahren verstärkt in vermeintlich unpolitische oder gar linke Musikszenen und kopieren ihre Styles und Codes. Diese Tendenz und weitere relevante Szenen wie HipHop oder Wave sollen in einer Info-Veranstaltungsreihe mit dem Infoladen Karlsruhe nach und nach auch weiter analysiert und angegangen werden.
Am 19. Dezember werden zwei langjährige Kenner der Metal-Szene über die Versuche von Nazis sich in und aus dem “Black Metal” heraus in die ganze Metal-Szene zu entwicklen. Sie würden damit zu einem bedeutenden Teil jugendlicher Subkultur. Der Vortrag und spezielle die folgende Diskussion werden die vermeintlich unpolitische Haltung der Szene kritisieren und wirkliche Gegenstrategien entwerfen. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Infoladen Karlsruhe (Planwirtschaft, Werderstr. 28).
Fr. 07.12.2007 | 18.30h | Karlsruhe - Planwirtschaft
Offenes Antifa-Plenum
Wie gewohnt: jeden ersten Freitag im Monat, das Offene Antifa-Plenum in der Planwirtschaft.
Hast du Probleme mit Nazis in deiner Nachbarschaft / Umfeld? Suchst du Leute, mit denen du auf eine Veranstaltumg / Demo fahren kannst? Willst du dich politisch engagieren?
Für diese und ähnliche Fragen, bist du im Offenen Antifa-Plenum genau richtig. Ab 18.30h werden Infos ausgetauscht, Diskussionen um Antifa-Themen geführt und deine Themen/Anliegen/Probleme besprochen.
An diesem Freitag freuen wir uns besonders auf eure Erfahrungen / Einschätzungen zum geplatzten Nazi-Aufmarsch am 01. Dezember. Was lief gut, was lief schlecht, was habt ihr erlebt, was ist passiert an dem Tag und was sollte nächstes Mal besser laufen.