Datenschutz und Überwachung News von Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung
AK Vorratsdatenspeicherung (
30.12.2008 23:52)
Pressemitteilung der Ortsgruppe Hannover des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung: Die Ortsgruppe Hannover des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung ("AK-Vorrat") fordert die CDU-FDP-Landesregierung in Hannover dazu auf, den Gesetzestext für die Reform des Niedersächsischen Versammlungsrechts endlich zu veröffentlichen.
AK Vorratsdatenspeicherung (
30.12.2008 23:40)
Die Ortsgruppe Düsseldorf des Arbeitskreis Vorratsspeicherung nutzte
die gnadenvolle Weihnachtszeit und verschenkte am Schadowplatz in der
Düsseldorfer Innenstadt rund dreihundert Exemplare des hochgradig
gefährdeten Grundgesetzes in seiner aktuellen Fassung an fürsorgliche
Mitbürger.
AK Vorratsdatenspeicherung (
29.12.2008 12:50)
+++ Scharfe Kritik an Vorratsprotokollierung von
Bundesverwaltungsgericht und Bundesgerichtshof +++ Protest durch
Internet-Verhüllung gestartet +++
AK Vorratsdatenspeicherung (
16.12.2008 22:56)
Mit einer gemeinsamen Aktion zum "Internationalen Tag der
Menschenrechte" haben der Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung und die Humanistische Union am 10.12.2008 auf die Bedrohung der
Freiheitsrechte in Deutschland aufmerksam gemacht. Zwei gemischte Gruppen aus Aktiven der beiden
Marburger Ortsgruppen zogen durch die Innenstadt und über die
Weihnachtsmärkte an der Elisabethkirche und auf dem Marktplatz. Dabei
verteilten sie Flugblätter und Geschenke an die Passanten.
AK Vorratsdatenspeicherung (
15.12.2008 08:26)
Am 25. Jahrestag des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung
fordert der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung die Einrichtung eines
Grundrechtskontrollrats, um verfassungswidrige Gesetzesvorhaben in
Zukunft schon im Entstehungsstadium festzustellen und auf eine
Korrektur hinzuwirken.
AK Vorratsdatenspeicherung (
05.12.2008 09:45)
[1] (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,593378,00.html)
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung sieht dies als ersten Schritt in die richtige Richtung und fordert Frau Zypries dringend auf, dem Vorhaben nun auch eine endgültige Absage zu erteilen. Die hinter den Kulissen fortlaufenden Verhandlungen sollten sofort abgebrochen werden. Auch der Bundestag ist aufgerufen, den EU-Plan zu stoppen.
AK Vorratsdatenspeicherung (
25.11.2008 09:29)
Die Bundesregierung unterstützt den Widerstand gegen einen Vorstoß des
Europaparlaments, Telekommunikationsfirmen die unbegrenzte
Vorratsspeicherung von Verbindungs- und Standortdaten zu
„Sicherheitszwecken“ zu erlauben.
AK Vorratsdatenspeicherung (
15.11.2008 14:08)
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat im Rahmen der tschechischen Big Brother Awards[1] (http://www.bigbrotherawards.cz/) den diesjährigen Positiv-Preis verliehen bekommen.
AK Vorratsdatenspeicherung (
10.11.2008 08:07)
Am gestrigen Sonntag, den 9.11.2008 demonstrierten Datenschützer in
Wiesbaden vor dem Bundeskriminalamt gegen das neue BKA-Gesetz, das CDU,
CSU und SPD diese Woche im Bundestag beschließen wollen.
AK Vorratsdatenspeicherung (
08.11.2008 19:42)
Dieses Wochenende findet in Wiesbaden, dem Sitz des Bundeskriminalamts, eine Strategietagung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung statt. Spontan wurde beschlossen, am morgigen Sonntag, 9. November 2008, eine Demonstration gegen das BKA-Vorhaben der Bundesregierung zu veranstalten.Treffpunkt ist um 14.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof in Wiesbaden. Von dort aus werden wir gemeinsam zum BKA in die Thaerstraße ziehen und unseren Protest zum Ausdruck bringen. Kommt zahlreich!Zum Hintergrund: Am 09.11.2007 hat der Bundestag die totale Protokollierung des
Kommunikations-, Bewegungs- und Internetnutzungsverhaltens der gesamten
Bevölkerung beschlossen. Letzten Mittwoch nun hat die Bundesregierung
den Weg für eine Änderung des BKA-Gesetzes bereitet, wonach die
Bundesrepublik Deutschland erstmals eine zentrale
Polizeibehörde mit exekutivischen Befugnissen erhalten soll, die im
gesamten
Land angewandt werden dürfen. In diesem Rahmen soll das
Bundeskriminalamt heimlich Computer überwachen und Daten auslesen
dürfen ("Online-Durchsuchung", "Bundestrojaner"). Die Novelle soll dem
BKA außerdem Rasterfahndungen, Videoüberwachung von Wohnungen und die
Überwachung jeglicher Kommunikation erlauben. Eine komplette Liste
aller vorgesehenen Befugnisse befindet sich hier (http://www.daten-speicherung.de/index.php/bundeskriminalamt-soll-zentrale-staatspolizei-werden/).
AK Vorratsdatenspeicherung (
06.11.2008 11:01)
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) begrüßt die
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, den staatlichen Zugriff auf
gespeicherte Telekommunikationsdaten weiter einzuschränken. Nach den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom März
und Oktober dieses Jahres sind wir zuversichtlich, dass die exzessive
Totalspeicherung unserer Verbindungs-, Standort- und Internetdaten auch
weiterhin schrittweise in sich zusammen fallen wird.
AK Vorratsdatenspeicherung (
05.11.2008 16:32)
Pressemitteilung und Videoclip der Ortsgruppe Hannover des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung:
AK Vorratsdatenspeicherung (
03.11.2008 16:12)
Am 17. Oktober debattierte der Bundestag über Scoring, Informationspflichten und Fluggastdatenauslieferung. Eine Aufzeichnung der gut einstündigen Debatte, bei der auch die Demonstration (/content/view/267/79/) "Freiheit statt Angst" am 11. Oktober 2008 zur Sprache kommt, ist hier verfügbar:
AK Vorratsdatenspeicherung (
29.10.2008 07:14)
In einem heute veröffentlichten Brief an Bundeswirtschaftsminister
Michael Glos setzen sich 11 Organisationen gegen einen Vorstoß des
Europaparlaments ein, Telekommunikationsunternehmen zukünftig die
Sammlung von Verbindungs- und Standortdaten unter Berufung auf
"Sicherheitszwecke" zu erlauben.
AK Vorratsdatenspeicherung (
23.10.2008 09:43)
Die im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zusammen geschlossenen
Bürgerrechtler und Datenschützer rufen alle
Telekommunikationsunternehmen auf, die verfassungswidrige
Vorratsdatenspeicherung zu boykottieren. Der Arbeitskreis hat heute den
ungekürzten Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin veröffentlicht,[1] (/content/view/270/1/#Beschluss) mit dem letzte Woche der erste Telekommunikationsanbieter von der Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung befreit wurde.
AK Vorratsdatenspeicherung (
14.10.2008 18:29)
Die Reden auf der Demonstration "Freiheit statt Angst" am 11. Oktober 2008 in Berlin als Video:
AK Vorratsdatenspeicherung (
14.10.2008 11:38)
Der zuständige Generalanwalt hat heute eine Stellungnahme gegenüber dem
Europäischen Gerichtshof abgegeben, wonach die EU-Richtlinie zur
Vorratsdatenspeicherung formal ordnungsgemäß beschlossen worden sei.[1] (http://curia.europa.eu/de/actu/communiques/cp08/aff/cp080070de.pdf)
AK Vorratsdatenspeicherung (
12.10.2008 14:41)
[1] (http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Pressecenter_aktuell) forderten Bürgerinnen und Bürger den Abbau von Massenüberwachung, einen sofortigen Stopp neuer Überwachungsmaßnahmen und eine unabhängige Überprüfung bereits beschlossener Gesetze. "Eine freie und offene Gesellschaft kann ohne bedingungslos private Räume und Kommunikation nicht existieren", heißt es zur Begründung in dem internationalen Aufruf.[2] (/content/view/242/144/)
AK Vorratsdatenspeicherung (
11.10.2008 18:06)
Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (Berlin, 11.10.08, 16:15)Datenschutz-Demonstration mit 50.000 Teilnehmer/innenErwartungen der Veranstalter übertroffen: Größte Datenschutzdemo seit den 80er JahrenAuf derzeit in Berlin stattfindenden Datenschutzdemo sind inzwischen von den Organisatoren erste Teilnehmerzählungen durchgeführt worden."Derzeit haben wir 50.000 Teilnehmer. Damit sind unsere Erwartungen deutlich übertroffen worden", so Rena Tangens vom AK Vorrat. Die Teilnehmer skandierten: "Wer heute noch darüber lacht, wird morgen
früh schon überwacht.", "Freiheit stirbt mit Sicherheit." und "Wir sind
hier, wir sind laut, weil man uns die Daten klaut."Möglicherweise steigt diese Zahl noch zur Abschlusskundgebung. "Klar ist schon jetzt: Die Bürger haben ein deutliches Zeichen gesetzt gegen den weiteren Marsch in den Überwachungsstaat", so Tangens weiter.
AK Vorratsdatenspeicherung (
11.10.2008 16:41)
Großdemonstration gegen Vorratsdatenspeicherung hat in Berlin begonnen Veranstalter erwarten größte Datenschutzdemonstration seit 20 Jahren.11.10.08/14:30, Berlin. Unter dem Motto „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn“ (http://www.freiheitstattangst.de) hat
in Berlin die voraussichtlich größte Demonstration für Datenschutz seit
über 20 Jahren begonnen.
117 Organisationen rufen zu der Demonstration auf, darunter der DGB und
der Dutsche Anwaltsverein. Die meisten von ihnen sind im Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung zusammengeschlossen.
Die Demonstration findet im Rahmen des internationalen Aktionstages
„Freedom not fear“ gegen Massenüberwachung statt. Weitere Aktionen und
Demonstrationen gibt es unter anderem in Wien, Sofia, Prag, Helsinki,
Paris, Skopje, Den Haag, Amsterdam, Rotterdam, Stockholm und Madrid.
Padeluun vom Datenschutzverein FoeBuD kommentiert: “Wir sind froh über
die große Beteiligung. Jetzt zeigt sich deutlich, dass die Bürger die
Nase voll haben von den massiven Eingriffe in den Datenschutz.
Zehntausende sagen heute ‚genug ist genug.’“
Im Augenblick läuft die Auftaktkundgebung am Berliner Alexanderplatz
Moderation: padeluun, FoBuD e.V., Ak Vorrat
Redner: Ricardo Remmert-Fontes (Ak Vorrat, Berlin)
Kai-Use Steffens (Ak Vorrat, Hamburg)
Anne Roth (Journalistin)
Martin Graudusz (Freie Ärzteschaft)
Mit dem Ende der Auftaktveranstaltung um 15:30 wird der
Demonstrationszug beginnen. Die Route verläuft vom Alexanderplatz über
Unter den Linden, Wilhemstrasse, Yitzhak-Rabin-Strasse zum Brandenburger
Tor.
Nachfragen und Interviewvermittlung unter: 030/555 751 420
AK Vorratsdatenspeicherung (
11.10.2008 19:28)
Datenschutz-Demonstration "Freiheit statt Angst": Zahl der
Demonstrant/innen hat sich zur Abschlusskundgebung noch einmal
verdoppelt.
In Berlin hat um 17:00 direkt vor dem Brandenburger Tor die
Abschlusskundgebung der Großdemonstration "Freiheit statt Angst –
Stoppt den Überwachungswahn" begonnen.
Da viele Teilehmer sich unterwegs dem Zug angeschlossen haben, hat die
Zahl der TeilnehmerInnen nach Angaben der Veranstalter zur
Abschlusskundgebung 100.000 Menschen erreicht.
"An einen solchen Erfolg hätten wir in unseren wildesten Träumen nicht
gedacht. Diese Bewegung für Bürgerrechte kann jetzt nicht mehr
ignoriert werden", so Ralf Bendrath vom AK Vorrat.
Der Überraschungsgast auf der Rednerbühne, Dr. Motte, wurde frenetisch
von den 100.000 Teilnehmern bejubelt. Dr. Motte sagte von der Bühne:
"Das ist toll, wow! Ich wünschte, 80 Millionen aus ganz Deutschland
wären hier. Wir sind die Gesellschaft, wir haben die Möglichkeit."
Daraufhin griff er die Bundesregierung an. "Warum sind immer noch
Verfassungsfeinde in der Regierung?"
Die Organisatoren der Demo kündigen weitere Aktionen an. "Nach diesem
Erfolg erwarten wir jetzt endlich Reaktionen von der
Politik. Das heisst: Rücknahme der Vorratsdatenspeicherung und anderer
Überwachungsgesetze und Eindämmung der Datensammelwut durch Firmen wie
die Telekom", so padeluun von der Demoleitung.
AK Vorratsdatenspeicherung (
02.10.2008 16:38)
Ortsgruppe Leipzig (http://akvorrat-leipzig.de/) des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung.
AK Vorratsdatenspeicherung (
02.10.2008 16:47)
Am Sonntag hat die Ortsgruppe Rhein-Main (http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Ortsgruppen/Rhein-Main) des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in Wiesbaden einen Transparente-Workshop für die "Freiheit statt Angst"-Demonstration (http://www.freiheitstattangst.de) am 11. Oktober in Berlin veranstaltet. Hier ein Bericht:
AK Vorratsdatenspeicherung (
01.10.2008 09:24)
AK Vorratsdatenspeicherung (
01.10.2008 09:01)
Seit einem Jahr bildet sich mit "Wir speichern nicht!" ein Netzwerk von
Webseiten, deren Benutzung nicht personenbezogen nachvollzogen werden
kann (www.wir-speichern-nicht.de (http://www.wir-speichern-nicht.de)). Über 90 Seitenbetreiber haben sich
dem Netzwerk seither angeschlossen, darunter Behörden wie der
Sächsische Datenschutzbeauftragte, Parteien wie die Piratenpartei und
die Linke sowie Unternehmen wie etracker und Jondos.
AK Vorratsdatenspeicherung (
29.09.2008 08:03)
Zwei Wochen vor der großen Demonstration „Freiheit statt Angst – Stoppt
den Überwachungswahn!“ in Berlin legt der Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung Zahlen vor, denen zufolge der Deutsche
Bundestag in den letzten 10 Jahren mindestens 21 mal die Kontrolle und
Beobachtung der Menschen verschärft hat. Dagegen hat das
Bundesverfassungsgericht mindestens 12 mal Überwachungsgesetze oder
-maßnahmen als verfassungswidrig aufgehoben. Das aber hindert die
Bundesregierung nicht daran, ihren Kurs unbeirrt fortzusetzen: Momentan
stehen mindestens 18 weitere Verschärfungen der staatlichen
Bürgerüberwachung auf der Agenda.
AK Vorratsdatenspeicherung (
28.09.2008 21:33)
Heute haben in Braunschweig 200 Menschen unter dem Motto „Freiheit statt
Angst – Gegen den Überwachungswahn“ demonstriert. Neben einem
wirkungsvolleren Datenschutz auch in staatlichen Institutionen wurde ein
verbesserter Grundrechtsschutz gefordert. Es war bereits die zweite
Demonstration in Braunschweig innerhalb weniger Monate, am 31. Mai
hatten sich über 400 Menschen zusammengefunden.
AK Vorratsdatenspeicherung (
20.09.2008 15:41)
Unter diesem Motto "Freiheit Weiß-Blau" versammelten sich am Samstag
über 1000 BürgerInnen auf dem Münchner Marienplatz, um gegen die
geplanten Überwachungsgesetze der bayerischen Staatsregierung zu
demonstrieren. Nicht nur der Widerstand gegen die polizeilichen
Überwachungspläne, sondern auch die Kritik am neuen bayrischen
Versammlungsgesetz standen im Mittelpunkt des Protests.
AK Vorratsdatenspeicherung (
25.09.2008 09:37)
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat heute die bislang geheime
Übereinkunft zur Auslieferung von Informationen über Deutsche an die
USA veröffentlicht (www.vorratsdatenspeicherung.de). Die im
Arbeitskreis zusammengeschlossenen Bürgerrechtler, Datenschützer und
Internetnutzer rufen den Deutschen Bundestag auf, seine Zustimmung zu
dem ohne parlamentarische Beteiligung, hinter verschlossenen Türen und
im deutschen Alleingang von Wolfgang Schäuble (CDU) und Brigitte
Zypries (SPD) ausgehandelten Plan zu verweigern, weil er in Deutschland
lebende Menschen in die Gefahr systematischer
Menschenrechtsverletzungen durch die USA bringt.
AK Vorratsdatenspeicherung (
15.09.2008 12:29)
Zur heutigen Sitzung des Innenausschußes erklärt der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung seine Ablehnung des Entwurfes eines neuen BKA-Gesetzes.[1]Erstmal werden dem Bundeskriminalamt exekutivische Kompetenzen zugeordnet bei gleichzeitiger Ausweitung geheimer Ermittlungsmethoden. Auch das Trennungsgebot und der Schutz privater Lebensführung werden nicht ausreichend beachtet.