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Das Atomkraftwerk Krümmel wird seit Freitagabend hochgefahren und soll am Wochenende seine Höchstleistung (1346 Megawatt) erreichen. ´Die Ursachen für die Störungen sind geklärt und wurden behoben´, sagte Vattenfall-Sprecherin Barbara Meyer-Bukow dem Abendblatt.

ContrAtom (03.07.2009 23:10)

Krümmel bleibt »Pannenreaktor«

Umweltschützer fordern nach neuestem Störfall endgültige Abschaltung

In der Geschichte gab es bisher nur zwei Menschen, die in verschiedenen Sparten mit dem Nobelpreis geehrt wurden: Linus Pauling aus den USA und die in Polen geborene Französin Marie Curie.

Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) sucht die offene Konfrontation mit dem Bundesumweltministerium. Entgegen einer Bitte von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Sander keine Vertreter zu einem für heute, Freitag, 14 Uhr, verabredeten Krisengespräch in Bonn geschickt, noch hat er sich selber auf den Weg gemacht.

The Voice (03.07.2009 21:51)

Drohende Abschiebung wegen Residenzpflicht!

Bitte sendet Protestfaxe an das Innenministerium Sachsen-Anhalt: (0391) 5675290

Am Dienstag, den 07. Juli 2009, soll Mohammed Baldeh (26), der auch bei Jugendliche Ohne Grenzen aktiv ist, nach Sierra Leone abgeschoben werden.

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Annalist (03.07.2009 22:56)

ObservantInnen gesucht

"Das BVA sucht für eine Sicherheitsbehörde am Dienstort Köln/Bonn Observanten/innen".

Meine erste Assoziation reichte zurück zu Ottos Ottifanten. Aber diese sind echt! Ich weiß leider nicht, was für Observiererei vom Bundesverwaltungsamt im Bereich "Sicherheit und Ordnung" (kein Scherz) zu erledigen ist. 

Tätigkeitsprofil

Aufgabenschwerpunkte:

  • verdeckte Beobachtung und Dokumentation von aus sicherheitlichen Gründen interessanten Personen, Sachverhalten oder Einrichtungen

Anforderungsprofil

  • abgeschlossene kaufmännische oder informationstechnische Berufsausbildung
  • Führerschein Klasse B und Bereitschaft zum Führen von Fahrzeugen
  • gute physische und psychische Belastbarkeit
  • hohes Maß an Teamfähigkeit und Flexibilität
  • gutes allgemeines technisches Verständnis und Bereitschaft zum Erlernen besonderer Fähigkeiten in den Bereichen Funk/Foto/Video und zur Teilnahme an fachspezifischen Lehrgängen und Schulungen
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Dienstzeiten, auch an Sonn- und Feiertagen
  • Bereitschaft zum Führen von Schusswaffen und zum Tragen von Schutzwesten
  • die deutsche Staatsangehörigkeit ist notwendig

Arbeitgeber-Leistungen

Die Einstellung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) in der Entgeltgruppe E5 im vergleichbar mittleren Dienst. Aufstiegsmöglichkeiten bis E8 sind gegeben. Daneben wird eine Sicherheitszulage gezahlt. Übernahmen aus anderen Behörden unterliegen der Einzelfallprüfung. Die Behörde verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Frauen werden daher ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Fefe hat das zu folgender Überlegung inspiriert, die wir familienintern zumindest mal kurz geprüft haben:

Wißt ihr, wer sich da mal bewerben sollte? Andrej Holm. Das wäre doch mal ein ausgezeichnetes Kunstprojekt. Mal dokumentieren, wie den Repressionsbehörden die Gesichtszüge entgleisen. 

Leider kann Andrej nicht Autofahren. Und ich finde das mit den Dienstzeiten am Wochenende nicht so gut.

(via)


Zur Landtagswahl am 30. August 2009 sind nach Angaben des MDR in Thüringen neun Parteien zugelassen. Das teilte demnach der Landeswahlleiter Günter Krombholz mit. Damit nehmen an der Wahl fünf Parteien weniger teil als noch 2004. Neben den fünf im Landtag beziehungsweise im Bundestag vertretenen Parteien CDU, SPD, Linke, FDP und Bündnis 90/Die Grünen wurden noch die Freien Wähler, die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp), die Republikaner und die NPD zur Wahl zugelassen.

Diskussionen gab es laut MDR im Landeswahl-Ausschuss um den Spitzenkandidaten der neonazistischen NPD, Frank Schwerdt. Ein Ausschussmitglied hatte dafür plädiert, Schwerdt nicht zur Wahl zuzulassen, weil dieser wegen Volksverhetzung verurteilt ist. Landeswahlleiter Krombholz erklärte den Angaben zufolge jedoch, ein Ausschluss sei laut Landeswahlgesetz nur dann erlaubt, wenn ein Richter feststelle, dass ein Kandidat nicht die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter besitze. Das sei aber beim NPD-Vorsitzenden nicht geschehen.

Zuvor hatte der Landesverfassungsschutz mitgeteilt, er halte die rechtsextreme Partei trotz ihrer Finanzprobleme für kampagnenfähig. Ein Sprecher des Amtes sagte, offenbar konzentriere die NPD ihre noch vorhandenen Mittel zum Großteil auf Thüringen. Zudem überraschte die NPD mit der Nachricht, flächendeckend Direktkandidaten ins Rennen schicken zu können.

Die NPD hatte 2008 in Thüringen deutlich an Mitgliedern verloren. Wie aus dem Bericht des Verfassungsschutzes hervorging, sank die Zahl der NPD-Mitglieder in dem Bundesland auf deutlich unter 500, 80 weniger als 2007. Die Partei sei zerstritten, es gebe große personelle Auseinandersetzungen, resümierte Thüringens Innenminister Manfred Scherer (CDU) im Mai 2009. Andere rechtsextremistischen Parteien wie die DVU würden mit nur noch 50 Mitgliedern seit längerem ein politisches Schattendasein führen, die “Deutsche Partei” sei völlig in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

“Kampf um die Straße” statt “Kampf um die Parlamente”

Die NPD will bei der Landtagswahl am 30. August 2009 in Thüringen in den Landtag einziehen. In den vergangenen Monaten lag die Neonazi-Partei bei Umfragen zwischen zwei und gut vier Prozent - trotz der massiven Grabenkämpfe. NPD-BLOG.INFO sprach mit Max Bauer von der Jugend,- Aktions- und Projektwerkstatt Jena über die Situation in Thüringen und speziell in Jena. Er betonte, die Neonazis setzten verstärkt auf den “Kampf um die Straße”. Zudem hob er die Erfolge durch zivilgesellschaftlichen Protest gegen die Neonazis hervor: Jena: “Kampf um die Straße” statt “Kampf um die Parlamente”

Siehe auch: Die NPD nach dem Machtkampf: Angriff ist die beste Verteidigung, NPD hat keinen Anspruch auf eine Veranstaltung im Erfurter Kaisersaal, Thüringen: NPD verliert mehr als zehn Prozent ihrer Mitglieder


Die Mahnwache vor dem erneut durch Störfälle in die Schlagzeilen geratenen Atomkraftwerk Krümmel dauert an. ROBIN WOOD hatte gemeinsam mit Contratom und anderen Initiativen zu dieser Aktion aufgerufen, nach dem der Pannenreaktor nach einer zwei Jahre andauernden Reparatur wieder ans Netz gegangen war.

Lars Josefsson, Chef des Energiekonzerns Vattenfall, verfolgt eine raffinierte Taktik, um Atomkraft in Deutschland nach den Wahlen salonfähig zu machen. Wie er die Anti-Atom-Stimmung zwischen Rhein und Oder knacken will.

Rund 100 Atomkraftgegner haben am Freitag vor dem Kraftwerk Krümmel in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) protestiert. Sie forderten ein Ende der Nutzung des Atommeilers. Auf Transparenten hieß es ´Krümmel stilllegen´, ´Mal richtig abschalten´ oder ´Atomkraft, nein danke´.

Im AKW Emsland ist es zu einem neuen meldepflichtigen ´Ereignis´ gekommen, ein Leck war an einem Druckmeßgerät des ´kühlmittelführenden Volumenregelsystems´ aufgetreten.

Das derzeit nur mit halber Leistung laufende Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht soll noch im Laufe des Wochenendes wieder seine volle Kapazität von 1346 Megawatt erreichen. Nach Angaben von Betreiber Vattenfall Europe sollte der am Mittwoch ausgefallene Eigenbedarftransformator noch im Laufe des Freitagabends wieder in Betrieb genommen werden. Danach wird die Anlage hochgefahren.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat Niedersachsen wegen fehlender Sicherheitsnachweise für die dortigen Atomkraftwerke gemaßregelt. Das niedersächsische Umweltministerium sei einer Ladung zum «bundesaufsichtlichen Gespräch» am Freitag nicht gefolgt, kritisierte der SPD-Politiker.

Rund 100 Atomkraftgegner haben am Freitag vor dem Kraftwerk Krümmel in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) protestiert. Sie forderten ein Ende der Nutzung des Atommeilers. Auf Transparenten hieß es ´Krümmel stilllegen´, ´Mal richtig abschalten´ oder ´Atomkraft, nein danke´.

Der Wunsch nach einer nationalistischen Einheitspartei begann spätestens mit der Verkündung des Deutschlandpaktes. Aus zwei relativ gleichberechtigten Partnern sind mittlerweile politische Gegner geworden. DIe NPD wünscht sich die Fusion der beiden Parteien bei eigener Vorherrschaft nach wie vor. Dabei dürfte der Zusammenschluss momentan auch aus inhaltlichen Gründen scheitern, wie ein Blick auf die Theorien Carl Schmitts zeigt.

Endstation Rechts (03.07.2009 18:12)

NPD muss weitere Immobilie in Brandenburg abschreiben

Auf der Suche nach Immobilien muss die NPD immer mehr Rückschläge einstecken. Ein oft genutzter Plattenbau in Biesenthal (Kreis Barnim) darf nicht mehr genutzt werden.

President Barack Obama should signal clearly to people in Russia when he visits Moscow on July 6, 2009, that human rights in their country remain one of his administration's central concerns, Human Rights Watch said today.

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Endstation Rechts (03.07.2009 14:24)

Willy Brandt grüßt Karl Richter

dasselbe (index.php?option=com_content view=article id=3777:rechtsextremist-karl-richter-zieht-berufung-zurueck-und-entgeht-womoeglicher-gefaengnisstrafe catid=106:straftaten Itemid=242).

ContrAtom (03.07.2009 17:20)

AKW Brunsbüttel bekommt einen neuen Leiter

Das seit rund zwei Jahren stillstehende Atomkraftwerk Brunsbüttel bekommt einen neuen Leiter. Zum 1. August wird Knut Frisch Kraftwerksleiter, wie Betreiber Vattenfall Europe am Freitag mitteilte.

Das derzeit nur mit halber Leistung laufende Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht soll zu Beginn der kommenden Woche wieder seine volle Kapazität von 1346 Megawatt erreichen. «Ob es sich dabei um Montag oder Dienstag handelt, ist offen», sagte eine Sprecherin des Betreibers Vattenfall Europe am Freitag in Hamburg.

Der jüngste Störfall im AKW Krümmel geht auf alte Probleme zurück. Wie die schleswig-holsteinische Atomaufsicht mitteilt, hat es in Verbindung mit dem Ausfall eines Transformators ´Probleme bei der Steuerung der Speisewasserpumpen´ gegeben. Ähnlich war es schon 2007.

ContrAtom (03.07.2009 15:50)

Gorleben: Brisante Akten unter Verschluss

Die niedersächsische Staatskanzlei weigert sich, offenbar brisante Akten zum umstrittene Atomendlager-Projekt Gorleben zu veröffentlichen. Die Unterlagen könnten Auskunft darüber geben, wie im Jahr 1977 der Standort für das damals geplante ´nukleare Entsorgungszentrum´ ausgesucht wurde - rein nach fachlichen Kriterien oder ´politisch´.

Mit einer Steinmauer und zwei Tripods blockieren Atomkraftgegner seit einer halben Stunde ein Zufahrtstor zum AKW Krümmel.

Autonome Antifa Karlsruhe (03.07.2009 16:17)

Antikapitalistische Demonstration

Am 11. Juli findet in Freiburg eine antikapitalische Demo zeitgleich zum G8 Gipfel in Italien unter dem Motto „Kapitalismus überwinden, die falsche Freiheit auf der Strecke lassen!“ statt. [ Aufruf]
Nach den Erfahrungen mit Wanderkesseln und massiver Polizeiepression bei vergangenen Demonstrationen gilt diesmal das „Out of control“-Konzept. Bildet Bezugsgruppen…



NPD-Blog (03.07.2009 14:47)

Schüler rocken gegen Rechts in Jena

“Jeder Schüler kann sich bei uns beteiligen”, sagt Stefan Ebert, Mitglied des Schülerrats des Angergymnasiums Jena. Der Schülerrat will den Schulalltag verbessern und organisiert auch ein jährliches Schulsommerfest. Um auf Aktivitäten von Rechtsextremisten zu reagieren, wurde das Motto des Sommerfestes am 19. Juni “Rock gegen Rechts”: “Der Beweggrund ist, dass die Zahl rechtsextremer Aktivitäten in Jena in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat”, erzählt Ebert im Interview mit der Amadeu Antonio Stiftung. “Bekanntestes Beispiel dafür ist das ‘Fest der Völker’, zu dem Neonazis jedes Jahr aus ganz Europa nach Thüringen reisen. Wenn wir auf die Geschichte und leider auch auf die Gegenwart schauen, finden wir genug Beispiele dafür, wohin Fremdenfeindlichkeit und Unterdrückung führen.”

Neben regionalen und überregionalen Nachwuchsbands stellen sich lokale Initiativen gegen Rechtsextremismus und zivilgesellschaftliche Organisationen vor. Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt das Engagement des Schülerrats im Rahmen der Kampagne “Kein Ort für Neonazis”, weil Aufklärung über die Aktivitäten von Neonazis dringend notwendig ist - gerade im Vorfeld der Landtagswahlen in Thüringen.

Das Interview mit Stefan Ebert gibt es hier.

Siehe auch: “Thüringentag der nationalen Jugend”: “Schulterschluss” des Arnstädter Bürgermeisters mit Neonazis, Neonazistisches “Fest der Völker” am 12. September in Pößneck geplant, Thüringen: Unterwanderung der FDP?Jena: “Kampf um die Straße” statt “Kampf um die Parlamente”Kampagnenstart: “Kein Ort für Neonazis in Thüringen”, “Aktion Freies Ronneburg” - zwischen bürgerlicher Fassade und NPD-Hardlinern, Expertin geht von NPD-Wahlerfolgen in Sachsen und Thüringen aus, Die NPD im Superwahljahr: Hoffen auf die Krise, Thüringer JN-Chef wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt, Erneut Neonazi-Überfall in Thüringen


Das Landgericht Berlin hat eine Geldstrafe gegen den Berliner NPD-Chef Jörg Hähnel bestätigt. In dem Berufungsverfahren ging es um die Billigung des Mordes an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Für dieses Vergehen hatte das Amtsgericht Tiergarten den NPD-Bezirksverordneten im Oktober 2008 wegen öffentlicher Billigung von Straftaten schuldig gesprochen. Das Gericht reduzierte allerdings die Höhe der Geldstrafe auf 3000 Euro und begründete dies mit den Einkommensverhältnissen Hähnels, berichtete der RBB.

Der NPD-Bezirksverordnete Jörg Hähnel
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Hähnel hatte im Dezember 2007 in der Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Lichtenberg eine Rede gehalten, die für große Empörung sorgte. Der Neonazi hatte die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht als “politisch geboten” bezeichnet. Nach der Sitzung hatte die Lichtenberger Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste, Framke, Anzeige gegen Hähnel erstattet.

Siehe auch: Berlin: Hohe Fluktuation bei NPD und deutlich mehr rassistische Gewalttaten, Berliner NPD-Chef Hähnel zu Geldstrafe verurteiltAntifa-Gruppe: “Hähnel hat nie in Berlin gewohnt”, Berlin: Braune Kommune fliegt auf, Berlin: NPD-Abgeordnetem Hähnel droht Mandatsverlust, Berlin: Prozess gegen Hähnel auf Oktober verschoben, NPD-Chef Voigt in der Bezirksverordnetenversammlung: Die Luft scheint raus


Indymedia (03.07.2009 15:23)

Italien: Festnahmen wegen "Hakenkrallen"

<img src="http://www.gipfelsoli.org/rcms_repos/images/78/090704_plakat_250x400.png" align="right" hspace="10" vspace="5"/>Heute um 5 Uhr morgens haben italienische Carabinieri ("Sektion Anti-Terrorismus" ROS) zwei Aktivisten auf einer Brücke festgenommen, denen vorgeworfen wird einen Anschlag mit Hakenkrallen auf die Bahnlinie Viterbo - Ancona geplant zu haben. In der Presse wurden sie als "Anarchisten" bezeichnet. Mindestens gegen 37 andere wird ermittelt, sie sollen Teil einer "anarcho-insurrektionalistischen Vereinigung" sein. Es hat anscheinend 40 Durchsuchungen im ganzen Land gegeben, bei den beiden Verhafteten soll belastendes Material im Auto gefunden worden sein, darunter Hakenkrallen. Womöglich wurden beide vorher überwacht. Gegen sie wird nun wegen "subversiber Assoziation" und "schwerem Eingriff in die Transportsicherheit mit terroristischem Motiv" ermittelt. <br/><br/>Erst vor wenigen Wochen (am 11. Juni) hatte eine Sondereinheit der politischen Polizei DIGOS sechs Personen verhaftet, denen vorgeworfen wird einen Anschlag mit Modellflugzeugen auf den G8 geplant zu haben und nebenbei die Roten Brigaden wiederaufbauen zu wollen. Als "Beweise" wurden 30 Jahre alte, vergrabene und verrostete Pistolen aus ihrem Garten präsentiert.

Indymedia (03.07.2009 15:03)

Feldbefreiung in Bayern

In Düllstadt, nahe Würzburg, wurde das letzte Gentechfeld Bayerns unschädlich gemacht.

Indymedia (03.07.2009 13:05)

Nordsachsen: Reihe von Naziübergriffen

Im Superwahljahr 2009 zeigt nicht zuletzt das aktuelle Beispiel aus Dresden, dass rechte Alltagskultur und Rassismus immer noch zu einem tödlichen Problem für alle die Menschen werden kann, die nicht in das Bild des vermeintlich guten Deutschen passen. Auch in der sächsischen Provinz hat sich an diesen Zuständen seit den 90er Jahren nicht grundlegend etwas geändert. Während auf der einen Seite von den etablierten Medien und dem Freistaat so getan wird, als ob es den Willen gibt, ein Naziproblem zu erkennen und zu lösen, zeigt der Umgang mit den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in Grimma deutlich, wie diese Lösung letztendlich gemeint ist. In diesem kurzen Artikel soll es um eine Reihe von Übergriffen von Nazis in der schon mehrfach in den Schlagzeilen geratenen Region um die nordsächsische Kleinstadt Mügeln gehen.

Am Samstag den 30. Mai 2009 fand in Landau in der Pfalz eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto „Die Verhältnisse zum Tanzen bringen – Nazis auf die Füße treten!“ statt. Inhaltlich richtete sich die Demo gegen verstärkt aufkommende Naziaktivitäten in der Region und in diesem Zusammenhang gegen den Einfluss der Totalitarismusdoktrin auf Politik, Medien und Gesellschaft.

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